Die Britischen Jungferninseln

Die britischen Jungferninseln liegen im nördlichsten Teil der kleinen Antillen, östlich von Puerto Rico. Die ganze Insel hat gerade einmal 30.000 Einwohner auf einer Fläche von 150 Quadratkilometern. Die Inselgruppe besteht aus über 60 Inseln und Riffe, davon sind 16 bewohnt.

Warum sollte man zu den British Virgin Islands reisen?

Auf den britischen Jungferninseln herrscht ein tropisch-mildes Klima mit nur geringen Temperaturunterschieden über das ganze Jahr. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Winter  25°C und im Sommer 28°C.

Von Mai bis Dezember wird auf den britischen Jungeferninseln der Touristen Höhepunkt erreicht. Wer allerdings bis zu einem Drittel der Zimmerpreise sparen will, sollte  den Urlaub auf die Nebensaison verschieben.

Zu diesem Zeitpunkt ist es auf den British Virgin Islands ebenfalls wunderschön und das Wetter angenehm warm.

Sport und Aktivitäten

Die britischen Jungferninseln sind bei Seglern besonders beliebt. Das Wetter ist perfekt zum Segeln geeignet.

Allerdings ist die Insel bei Touristen auch fürs Tauchen und Schnorcheln sehr beliebt. Es gibt zahlreiche Tauchreviere für Fortgeschrittene, als auch für Anfänger. Im klaren Wasser kann man farbenfrohe Korallen und Meeresbewohner, Unterwasserhöhlen, Grotten, Schluchten, Felsen und unzählige Riffe entdecken. Außerdem kann man außergewöhnliche Schiffwracks besichtigen. Auf den Jungferninseln sind Wassersporten aller Art beliebt, auch andere sportliche Aktivitäten wie Wandern, Reiten oder Golfen werden angeboten.

Nachtleben

Das Nachtleben auf der Insel ist vielseitig. Viele Hotels bieten in  den Abendstunden ein abwechslungsreiches Programm für ihre Gäste an.

Die Hauptstadt, Tortola, bietet ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm für Jedermann an. Dort hat man unter anderem die Möglichkeit ins Kino zu gehen oder in einer Bar den Abend mit Musik und Tanz zu verbringen.

Jeden Monat findet in der Vollmondnacht am Strand bei Apple Bay, Tortola, eine Vollmond Party statt. Sie findet in der Bar “Bomba Shack” statt. Diese ist ein Verschlag im Sand und besteht aus bemalten Brettern, Pappen und Bleck. Auf der Party gibt es viel Musik, Alkohol und “Mushroom-Tea”. Bikinis hängen wie Trophäen an Decken und Wänden.

britischen Jungferninseln

Ausflüge

Anegada Island ist besonders für seine menschenleeren Strände, die sich durch das Meer mit seinem türkisfarbenem Wasser besonders zum Schnorcheln anbieten, beliebt. Diese Insel wird von den Touristen oft “Paradise” genannt.

Auch zahlreiche Bootstouren werden auf der ganzen Insel angeboten.

In den Nationalparks kann man die Natur genießen und sich einen Überblick von der Schönheit der Insel verschaffen. Es gibt insgesamt 28 Nationalparks auf den Britischen Jungferninseln, es gibt zum Beispiel den RMS Rhone Marine Park vor Salt Island, den J.R. O’neal Botanic Garden in Tortola oder den Gorda Peak Nationalpark auf Virgin Gorda.

Auf der Insel gibt es viele historische Stätte, wie zum Beispiel die ehemalige Pirateninsel Norman Island. Es befindet sich dort viele sehenswerte Höhlen. Sehenswert sind außerdem das Old Government House Museum in Road Town oder die ehemalige Kupfermine auf Virgin Gorda.

In der Hauptstadt Tortola gibt es alte Gebäude, traditionelle Häuser und einen farbenfrohen Markt. Außerdem befindet sich dort der Berg “Sage Mountain”, welcher 534 Meter hoch ist und eine Sicht über die ganze Insel bietet.

Essen und Trinken

Hervorragende Restaurants bieten eine Art nordamerikanische Küche, welche durch einheimische Einflüsse geprägt ist.

Da der Boden nicht besonders gut für den Anbau von Lebensmitteln geeignet ist, müssen die meisten Lebensmittel eingeflogen werden. Allerdings werden Fischarten wie Hummer und Langusten täglich frisch gefangen und serviert.

Es werden viele Gerichte mit Obst und Gemüse sowie mit frischen Hülsenfrüchten angerichtet. Beliebt sind leichte Reisgerichte, frittierte Bananen, Süßkartoffeln, Yams und Taro (Wurzelgemüse) und Cassava.

Strände auf den britischen Jungferninseln

Zu den beliebtesten Ständen auf der Insel zählen unter anderem  The Baths, White Bay und Devil´s Bay.

Alle Strände sind wunderschön mit klarem Wasser und feinem Sand.

Die Insel Anegada ist besonders bekannt durch die kilometerlangen Sandstrände. Das Hufeisen-Riff ist schon alleine 18 km lang.

Tortola hat große Strände mit Kokospalmen, es befinden sich dort aber auch kleine ruhige Buchten. Im Norden von Tortola an der Atlantikküste befinden sich die Buchten Brewers Bay und Apple Bay, welche durch deren Schönheit berühmt sind.

Fazit

Wer sollte auf die britischen Jungferninseln reisen?

Ein Urlaub auf den britischen Jungferninseln lohnt sich besonders für diejenigen, die einmal so richtig entspannen wollen aber trotzdem nicht darauf verzichten wollen, etwas neues zu entdecken.

Wer vor hat eine Segeltour um die britischen Jungferninseln zu machen, kann viele zahlreiche Tipps im Buch Segeln in der Karibik: Virgin Islands finden.

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